Ein Straßenviertel mit 400 meist kleinen Wohnungen in der Hildesheimer Nordstadt, das Go20Zentrum mit Go20Kita samt Spielpark und Fußballcourt für die Kinder und Jugendlichen - aber für die Erwachsenen fehlt ein Begegnungsort.
Ein kleiner Laden an der Ecke, das Hermannseck, und ein Schuppen auf einem ehemaligen Lagerplatz der Sievers Hausverwaltung, bieten sich an für kleine und größere freiwillige Aktionen, um den Zusammenhalt und das gemeinsame Leben im Viertel zu stärken und Freizeitalternativen für die Bewohner, hier besonders die Erwachsenen (vorrangig Singles, Alleinerziehende und ältere Menschen, meist auf
Bürgergeld angewiesen), zu ermöglichen.
Adventsabende, Osterkarten malen, Bastel- und Handarbeitsmöglichkeiten, Spieleabende sind im Hermannseck auf 19 qm möglich ebenso wie Beratungsangebote.
Auf dem Lagerplatz bietet ein überdachter offener Schuppen die Möglichkeit für Feste, oder als Location für Familienfeiern. Ebenso ist in den warmen Monaten ein Wochenend-Café-Angebot mit selbstgebackenen Kuchen der Bewohner:innen des Viertels möglich.
Zwar wird für die prekären Familiensituationen im Stadtteil einiges angeboten, doch gerade die allein lebenden, meist arbeitslosen Bewohner:innen im Viertel haben wenig Möglichkeiten für Begegnung und kaum Angebote im kreativen Bereich.
Das Projekt Zusammenfinden möchte ungenutzte Orte wie die Ecke und das Lager lebendig werden lassen für die Bewohner:innen des Viertels und sie wertschätzen mit Kreativ- und Beratungsangeboten im Hermannseck und mit Herausforderungen wie ein eigenes Café auf dem Lagerplatz als Begegnungsort auf die Beine zu stellen.
Ein/e Sozialarbeiter:in kann hier in Zusammenarbeit mit der engagierten Hausverwaltung und anderen Eigentümern Kontakte knüpfen und zu Angeboten und Herausforderung einladen, über das Go20Zentrum besteht zusätzlich Kontakt zu Bewohner:innen des weiteren Stadtteils. Die Grünfläche könnte gemeinschaftlich oder durch eine Honorarkraft gepflegt und somit der Lagerplatz als Grünfläche attraktiv gehalten werden.
Keine Begegnungsmöglichkeiten für Erwachsene im Viertel - es gibt z.B. keinen Bäcker, Kiosk oder Freiflächen.
Die Bewohner der größenteils 2-Zimmer-Wohnungen sind alleinstehend, getrenntlebend, alleinerziehend oder Senioren.
Die Bewohner sind überwiegend Bürgergeld-Bezieher, die aufgrund ihrer finanziellen Lage kaum Möglichkeiten zur kreativen Freizeitgestaltung haben.





