Der Moonlightshopping Basar in Burgdorf bietet Kinderkleidung und Zubehör als Secondhand Ware von Eltern für Eltern. Im Parterre einer Grundschule werden sowohl Tische für den Direktverkauf als auch Bereiche für Kommissionsverkauf organisiert. Ein ehrenamtliches Team von 50 Frauen führt den Basar aus.
6000 Teile finden an einem Basarabend einen neuen Nutzer. Secondhand ist nachhaltig und ökonomisch eine gute Basis für günstigen Einkauf.
Für bedürftige Familien (BuT Berechtigung vorhanden) werden Einkaufsgutscheine zu 20,-€ je Kind verteilt. Dadurch werden neue Familien auf den Basar aufmerksam gemacht und ganz konkret im Einkauf unterstützt.
Der Moonlightshopping Basar ist über die Stadtgrenze hinaus bekannt und etabliert bei Familien, die gerne auf Basaren einkaufen.
Migrantische Familien finden das Angebot nicht selbstverständlich attraktiv. Ist gebrauchte Ware überhaupt gut? Ist gebrauchte Ware für mein Kind evtl. stigmatisierend? Bin ich als Ausländerin als Kundin willkommen? Wo liegt den diese Grundschule? Diesen Stadtbezirk Weststadt kenne ich nicht.
Diese Hürden gilt es zu überwinden um migrantische Familien als Neukunden auf dem Basar zu gewinnen.

