Im Rahmen eines Projektes wird gemeindam mit den TeilnehmerInnen eine Zirkusvorstellung entwickelt. Die entstehenden Sozialkontakte sollen weiter vertieft und wenn möglich dauerhaft sein.
das Projekt ermöglicht eine Kombination von Sport-, Erlebnis-, Abendteuer- und Spielpädagogik. Die Herausarbeiotung und ideenreiche Förderung von individuellen Stärken stehen im Vordergrund. Ohne Zeit-und Leistungsdruck kann jeder seine Interessen herausfinden und ihnen nachgehen.Die TeilnehmerInnen erleben miteinander Freude und Abenteuer. Sie bekommen Aufmerksamkeit und Anerkennung.Es werden verschiedenen Workshops angeboten : Akrobatik, Seiltanz Trampolin, Zabuberei und mehr.
Die Vermischung von Vorkenntnissen und Neueinstieg, von Profis und Amateuren, von jung und alt, führt zu einer gemeinsamen Anfangsbasis, aus der dann unter Einbezug und Berücksichtigung von Talent, Vorwissen, bisher unbekannter Fähigkeiten und geminschaftlichen Engagement ein prägendes Projekt erwachsen kann, das bei benachteiligten Kindern und Jugendlichen, Eltern und Ehrenamtlichen u.a. folgende Ziele ereicht :
-Soziale Integration bisher benachteiligter und beeinträchtigter kidner und Jugndlicher ( z.B. Migrationshintergrund, schwierige familiäre Verhältnisse ), u.a. durch die Herausarbeitung bisher verborgeneer Fähigkeiten
- Steigerung von Motorik und taktiler Wahrnehmung
- Prägung zu gemeinsamer Leistung durch erwachsener Toleranz
-Erarbeitung von Präsentationskompetenz sowie Förderung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls
Diese Ziele werden durch verschiedene Ansätze der Projektbezogenen Zirkuspädagogik ereeicht:
-zunächst das Vorleben einer generationsübergreifenden Zirkusgemeinschaft miteinander leben und arbeiten
-durch ganzheitliche und praxisbezogene Lernerfahrung ( Kopf-Herz-Hand )
-durch die Einführung in eine andere Lebenswelt
durch die Herausarbeitung verborgener Fähigkeiten und Talente
Der Ort der Durchführung ist bewusst zentral ausgewählt, damit auch Kidner/ Familien den öffentlichen Verkehr oder Fahrräder benutzen können. Im Stadtpark befindet sich ein Mehrgenerationenspielplatz und mehrere andere Möglichkeiten des Aufenthaltes. Er ist somit von jung und alt stark frequentiert.
Papenburg ist eine Stadt mit ungefähr 39000 Einwohnern. Sie besteht aus mehreren Stadtteilen, die teils unterschiedliche soziale Strukturen aufweisen. Es gibt eine wachsende Zahl von Kindern, die in Armut aufwachsen, besonders in einfacheren Vierteln und im sozialen Wohnungsbau. Papenburg ist eher eine kleinstädtische, traditionell geprägte Stadt. Ein pädagogisch, inklusives Konzept kann helfen Widerstände zu verringern.Die Kinder (aus einkommensschwachen Familien) nehmen kostenlos teil.Unabhängig ihrer Herkunft und ihres gesellschaftlichen Hintergrundes ermöglicht das Projekt einen gleichberechtigten Zugang.Ein Zirkusprojekt kann eine enorm positive Wirkung für die Gemeinschaft und Integration entfalten.
Zusammengefasst :
Ohne finanzielle Hürde ist die Hemmschwelle zur Teilnahme sehr gering.
Die Sprache spielt eine untergeordnete Rolle, verschiedene Hintergründe werden zur Stärke, jeder bringt etwas mit.
Zirkus erlaubt Ausdruck jenseits von Sprache oder klassischen Schulfächern.
Viele Übungen funktionieren nur im Miteindander, es wird gelernt mit Regeln umzugehen.
Im kreativen Miteinander entsehen Reibungen, die konstruktiv berarbeitet werden.
Erfolgserlebnisse, Anerkennung und Gemeinschaft sind wichtige Resilienzfaktoren

