„Immersives Weihnachtsmärchen“ – soziale Teilhabe stärken durch gemeinsames Erleben.
Unser Projekt bietet Kindern, Jugendlichen und Familien aus benachteiligten Lebenslagen ein ganz besonderes Erlebnis: ein interaktives, selbst mitgestaltetes Weihnachtsmärchen, das nicht nur unterhält, sondern auch soziale Teilhabe, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn stärkt. In kleinen Gruppen erleben die jungen Besucher*innen das Märchen nicht passiv von außen, sondern tauchen selbst in die Geschichte ein – sie treffen Entscheidungen, sprechen mit den Figuren und werden Teil der Handlung.
Gleichzeitig wird das gesamte Theaterprojekt von Freiwilligen aus dem Stadtteil gestaltet – viele von ihnen haben Migrations- oder Fluchthintergrund. Gemeinsam mit einer erfahrenen Regisseurin entwickeln sie ein Drehbuch, bauen Bühnenbilder, bereiten Kostüme vor und proben aktiv für die Aufführungen. Diese Beteiligung stärkt nicht nur individuelle Kompetenzen, sondern auch das soziale Miteinander im Quartier.
Das Projekt richtet sich bewusst an Kinder und Familien, die sich kulturelle oder kreative Freizeitangebote oft nicht leisten können oder sich nicht „angesprochen“ fühlen. Gerade in Quartieren mit hoher Armutsgefährdung fehlen oft solche Räume, in denen Gemeinschaft, Mitgestaltung und kreative Entfaltung möglich sind. Unser Projekt setzt genau hier an: Es schafft einen inklusiven Erlebnisraum, in dem kulturelle Vielfalt gefeiert wird und die Kinder erleben: „Ich bin wichtig. Ich kann etwas bewirken.“
Nach jeder Aufführung laden wir zur gemeinsamen „Afterparty“ ein – mit Bastelaktionen, Plätzchenbacken und Raum für Begegnung. Hier entstehen neue Kontakte, Solidarität und ein Gefühl von Zugehörigkeit – unabhängig von Herkunft oder Einkommen.
Unser Ziel ist es, Kinder zu stärken, Eltern einzubinden, Ehrenamt zu fördern und den Stadtteil durch ein gemeinsames Erlebnis zu verbinden. Das Projekt ist ein Beitrag zur Bekämpfung von Kinderarmut, sozialer Isolation und fehlender Teilhabe – mit Fantasie, Freude und gemeinschaftlichem Engagement.
In unserem Stadtteil erleben viele Familien mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung soziale Isolation, finanzielle Belastungen und fehlende Teilhabemöglichkeiten. Kinder aus diesen Haushalten haben oft nur begrenzten Zugang zu Freizeit-, Kultur- oder Bildungsangeboten – nicht aus Desinteresse, sondern aufgrund fehlender Mittel, Informationen oder Unterstützung. Gleichzeitig wünschen sich viele Eltern, etwas Sinnvolles für ihre Kinder zu schaffen oder sich selbst einzubringen, wissen aber nicht, wie oder wo.
Es fehlt an kostenfreien, kreativen und niedrigschwelligen Begegnungsorten, an denen Kinder und Erwachsene gemeinsam aktiv werden können. Besonders zur Weihnachtszeit – einer emotional bedeutenden Zeit – verstärken sich soziale Unterschiede und Isolation häufig. Hier setzen wir mit unserem Projekt an: Mit einem partizipativen, gemeinschaftlich gestalteten Erlebnis, das Nähe schafft und Selbstwirksamkeit fördert.





