Aufgrund zunehmender Gewalttätigkeiten an unserer Schule, wurde von der Gesamtkonferenz beschlossen, dass alljährlich in jeder Klasse unserer Schule ein Gewaltpräventionsprojekt stattfinden soll. In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle, vor allem auf dem Schulhof, zunehmend schlagen Schülerinnen und Schüler zu, anstatt ihre Differenzen mit Worten auszutragen. Insbesondere in einem Wohngebiet des Stadtteils kommt es vermehrt auch in außerschulischem Kontext zu teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen, die in die Schule getragen werden.
Mit dem Gewaltpräventionsprojekt möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, Konfliktsituationen ohne Gewalt lösen zu können. Dies sollen die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Resilienztrainings bei Frau Oppenheimer-Scholz (Rakäthe Resilienz) erlernen.
An unserer Schule stellen wir in jüngster Zeit ein massiv zunehmendes Auftreten von gewalttätigen Auseinandersetzungen innerhalb und auch außerhalb des schulischen Alltags fest. Es kommt, insbesondere in den Pausensituationen, aber nicht ausschließlich, zu Tritten und Schlägen, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre Konflikte zu lösen versuchen. Ebenfalls sind Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch allen pädagogischen Mitarbeitenden an der Tagesordnung. Wir als Schule haben nur begrenzte Möglichkeiten, diesen Gewaltausbrüchen entgegen zu wirken. Auch im häuslichen Bereich erleben unsere Schülerinnen und Schüler Gewalt oder bekommen sie als Normalität vorgelebt. Konflikte auch zwischen den Eltern nehmen in unserem Stadtbezirk deutlich zu und übertragen sich somit auch auf die Kinder und deren Schulalltag.

